Nur geliehen
(Strophe 1) Dieser Körper ist aus Lehm gemacht, vergänglich und aus Staub Ein Gefäß aus Fleisch und Bein, dem man keinen Glauben schenkt Sie sagen, wir sind sterblich, doch das ist nur Schein Denn was in unsren Adern pocht, kann nicht aus Frost sein Wir sind Funken aus dem Feuer, alt wie die Zeit Nur für eine kurze Weile in die Enge hier gebannt Die Narben auf der Haut, sie sind nur die Spur Von einer Reise durch das Hier, der göttlichen Natur
(Refrain) Wir sind Geist, wir sind Licht, wir sind nicht dieser Wahn Der Tod ist nur ein Ausgang, kein Ende, was Gott weiß, Inkarniert im Sumpf, doch die Seele bleibt rein Wir waren schon vor dem Anfang, werden ewig sein Verbrennt das Haus aus Knochen, der Mieter zieht nur um. Kein Jenseits wartet dort – wir drehen uns einfach um Denn das Leben nach dem Tod ist nur ein Schritt Der Geist, der niemals stirbt, der nimmt uns einfach mit!
(Strophe 2) Spiritualität ist kein Gebet an eine Wand Sondern das Wissen, dass du mehr bist als dein Verstand Mehr als Schmerz, mehr als Hass, mehr als Fleisch und Blut Eine Flamme, die im Sturm unerschütterlich ruht Du bist nicht, was du besitzt, nicht, was man dir nahm Du bist der Beobachter, der am Ende übrig kam Lass sie graben, lass sie schaufeln, lass sie Steine setzen Den Kern in deinem Innern können sie nicht verletzen
(Refrain) Wir sind Geist, wir sind Licht, wir sind nicht dieser Wahn Der Tod ist nur ein Ausgang, kein Ende, was Gott weiß Inkarniert im Sumpf, doch die Seele bleibt rein Wir waren schon vor dem Anfang, werden ewig sein Verbrennt das Haus aus Knochen, der Mieter zieht nur um Kein Jenseits wartet dort – wir drehen uns einfach um Denn das Leben nach dem Tod ist nur ein Schritt Der Geist, der niemals stirbt, der nimmt uns einfach mit!
(Bridge) (Ruhiger, fast gesprochen, dann steigernd) Alles kommt und alles geht Nur die Essenz besteht Kein Anfang, kein End' Wir sind das Element Das durch die Welten reist Unsterblicher Geist! Unsterblicher Geist!
(Gitarren-Solo)
(Refrain) Wir sind Geist, wir sind Licht, wir sind nicht dieser Wahn Der Tod ist nur ein Ausgang, kein Ende, was Gott weiß. Inkarniert im Sumpf, doch die Seele bleibt rein Wir waren schon vor dem Anfang, werden ewig sein Verbrennt das Haus aus Knochen, der Mieter zieht nur um Kein Jenseits wartet dort – wir drehen uns einfach um Denn das Leben nach dem Tod ist nur ein Schritt Der Geist, der niemals stirbt, der nimmt uns einfach mit!
(Outro) Nur geliehen. Nicht verloren. Der Geist bleibt. Immer.