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2077 Tage

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2077 Tage Kampfhandlungen! Hierbei zeichneten sich besonders die Ritterkreuzträger aus. Zu Ihrem Wiegenfest, gedenken wir den jeweiligen Helden, mit einem kurzen Einblick in ihren Lebenslauf. Es gilt für uns - kein Vergessen diesen vorbildlichen Soldaten!

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Apr 13, 2026
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Channel Information

Channel Information
Channel Name2077 Tage
Username@ritterkreuztraeger
CategoryInspirierende Zitate
LanguageDeutsch
CountryDeutschland
Members1,311
Channel TypePublic Channel
Created13. Apr. 2026
Last Updated16. Okt. 2026 • vor 6 Tagen
StatusActive

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Week of 12:10:20261,311
Participant Growth - Monthly
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May 20261,351
June 20261,351
July 20261,335
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  1. #1Zum 134.Geburtstag: Oberst der Reserve Richard Kolb! 29.06.1891,Bamber1.0K
  2. #2Zum 111.Geburtstag: Major Erich Beine! 26.06.1914,Dörentrup/Westf. - 0990
  3. #3Zum 127.Geburtstag: Oberst Robert Colli! 27.06.1898,Wien - 22.07.1980,881
  4. #4Zum 111.Geburtstag: Hauptmann Rudolf Pflanz! 01.07.1914,Ichenheim/Bade843
  5. #5Zum 133.Geburtstag: Kapitän zur See Hermann Witt! 28.06.1892,Altona/Ha830
  6. #6Zum 113.Geburtstag: Korvettenkapitän Ernst Mengersen! 30.06.1912,Bremk829
  7. #7Zum 126.Geburtstag: Kapitän zur See Heinrich Eduard Bramesfeld! 24.06.781
  8. #8Zum 112.Geburtstag: Oberstleutnant Heinrich Hogrebe! 22.06.1913,Bochum776
  9. #9Zum 108.Geburtstag: Major Friedrich Brandt! 23.06.1917,Arneburg/Stenda775
  10. #10Zum 118.Geburtstag: Major Karl Betz! 25.06.1907,Gotha - 02.07.1942,Par751

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06. Sept. 2026, 08:17

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Zum 111.Geburtstag: Hauptmann Rudolf Pflanz! 01.07.1914,Ichenheim/Baden - 31.07.1942,Berck-sur-Mer/FRA
Im Jahre 35 trat er in die LW ein um Jagdflieger und Offizier zu werden. Bis Ende des Jahres 38 hatte er beides erreicht, diente als Leutnant im Jagdgeschwader 131, aufgestellt im März 37 in Jesau bei Königsberg, wurde die Gruppe des JG 131 zum JG 130. Durch Umbenennung der I.Gruppe/JG 132 in I./JG131 wurde der Verband mit dem Stab und einer Gruppe neu aufgestellt. Mit Bf 109 D-1 ausgerüstet wird am 01.05.39 aus dem Verband das Jagdgeschwader 2 „Richthofen“.
Zu Beginn des Krieges zum Luftschutz der Reichshauptstadt eingesetzt wurde das JG 2 zu Beginn des Jahres 40 zum Schutz der Westgrenze nach Frankfurt verlegt.
Noch vor Beginn des Westfeldzuges war Lt P. erstmals erfolgreich, schoss eine frz.Potez 63 nordwestlich Merzig ab.
Zu dieser Zeit flog er in der 3.Staffel als Flügelmann des RKT Major H.Wick (siehe 05.08.2022). Das blieb auch so bis zur Luftschlacht im England. Am 28.11.40 sah er wie seine Führungsmaschine (Major Wick) abgeschossen wurde. Woraufhin er diese Maschine abschoss und damit wohl das brit.Ass J.C.Dundas tötete.
Es war Pflanz‘ achter Luftsieg.
Seit September 40 zum Olt befördert, flog er abwechselnd in der Stabsstaffel und der 3.Staffel, wurde am 23.07.41 „Ass am Tag“, und wurde nach seinem 20.Luftsieg mit dem RK beliehen, übernahm im November die 1./JG 2. Ab Mai 42 führte er die 11.Staffel, ausgerüstet mit einer mit Druckkanzel ausgestatteten Höhenjagd-Version der Bf-109 G-1.
Nach weiteren Luftkämpfen und Siegen kam der 31.07.42. Er wurde südlich von Moncheaux wahrscheinlich von FlightSergeant William P.Kelly, einem Amerikaner der „Eagle“-Squadron, abgeschossen und schlug bei Berck-sur-Mer in der Picardie auf.
In einer nicht genannten Zahl von Einsatzflügen werden ihm 52 Abschüsse (alle im Westen) zuerkannt.
Zum Flugzeugführerabzeichen trug er EKII 05.05.40, EKI 16.09.40, Frontflugspange (J) gold 22.04.41, DKiG 16.07.42, RK 01.08.1941
8430051
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06. Sept. 2026, 08:17

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Zum 113.Geburtstag: Korvettenkapitän Ernst Mengersen! 30.06.1912,Bremke/Detmold - 06.11.1995,Detmold
Am 01.04.33 trat er freiwillig in die damalige Reichsmarine ein, kam zur 4.Kompanie/II.Schiffstammabteilung, Stralsund, erhielt hier seine militärische Grundausbildung welcher ab Juni 33 die Bordausbildung auf „Gorch Fock“ und leichter Kreuzer „Karlsruhe“ folgte. Bis Oktober folgten weitere Bordausbildungen, sowie Lehrgänge an Land, sodass er am 01.10.36 zum Leutnant zS befördert wurde.
Ab 14.10.37 diente Lt zS M. als Adjutant, Signal- und Horchoffizier auf Panzerschiff „Admiral Scheer“ und beteiligte sich an Sicherungsaufgaben während des span.Bürgerkrieges, wurde am 01.06.38 Olt zS.
Nach dem Oktober 38 in der 6.T-Boot-Flottille eingesetzt, meldet er sich freiwillig zur U-Waffe, schliesst seine Ausbildung noch vor Kriegsbeginn ab.
Nach kurzer Verwendung als I.WO auf U 54 (Typ VII B, KptnLt G.-H. Michel), absolviert er zwei Fahrten als Kommandant von U 18 (Typ II B). Am 01.10.40 zum KptnLt befördert, wird er am 03.11.40 Kdt von U 101 (Typ VII B). Mit dem Boot unternimmt er sechs Feindfahrten, versenkt dabei acht Schiffe mit 46.000 BRT, darunter den Zerstörer HMS „Boadwater“ mit 1200 BRT.
Am 01.01.42 zum Kdt von U 607 (Typ VII C) bestimmt, unternimmt er mit dem Boot drei weitere Feindfahrten, versenkt drei weitere Schiffe.
Am 18.04.43 gibt er das Kommando ab, wird ab 01.06.43 Leiter der Fahrtausbildung in der 27.U-Flottille, Gotenhafen, zwei Wochen später wird er Flottillenchef, 20.U-Flottille in Pillau.
Diesen Posten bekleidet er bis zur Auflösung der Flottille am 24.02.45, wird kurz Taktiklehrer der 25.U-Flottille, soll ab 01.04.45 die 15.U-Flottille in Kristiansand übernehmen, zu deren Aufstellung es aber nicht mehr kommt.
Am 09.05.45 wird er von brit.Truppen in Norwegen gefangen genommen und am 20.02.46 entlassen.
Aus seinem weiteren Leben finde ich nichts.
Insgesamt wird ihm die Versenkung von 13 Schiffen mit 72.500 BRT zuerkannt, darunter Zerstörer HMS „Broadwater“ und SS „Gairsoppa“ (bekannt wegen der Ladung, unter der sich 200t Silber befanden), ferner wurde er am 03.12.40 namentlich im WH-Bericht erwähnt.
EKII 27.01.40, U-Kriegsabzeichen 25.02.40, Spanienkreuz bronze mit Schwerter 23.10.40, EKI 10.12.40, KVK II.Klasse mit Schwerter 01.09.44, KVK I.Klasse mit Schwerter 30.01.45, RK 18.11.1941
8290049
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06. Sept. 2026, 08:17

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Zum 134.Geburtstag: Oberst der Reserve Richard Kolb! 29.06.1891,Bamberg - 16.09.1945,Bad Reichenhall
Zum 01.08.1912 trat er als Fahnenjunker in die kgl.Bayrische Armee ein, kam zum 6.Feldartillerie-Regiment. Seit dem 01.08.1914 Leutnant, kämpfte er mit dem Rgt an der Westfront, wurde im Dezember 17 Oberleutnant und im Krieg mit beiden EK sowie dem Verwundetenabzeichen schwarz beliehen.
Obwohl 1919 aus dem Militärdienst ausgeschieden, wurde ihm 1922 der Charakter eines Hauptmann a.D. verliehen. Seit 21 war er eines der ersten Mitglieder der NSDAP und, nach deren Gründung, der SA. In deren Führung eingesetzt war er Waffenoffizier Hitlers und Teilnehmer am Putsch vom 09.11.23.
Nach 31 erneut Mitglied der NSDAP, trat er dazu der SS bei (Nr.60.827), kam als Redakteur der „Bayerischen Radiozeitung“ zum Rundfunk, organisierte am 30.01.33 die Rundfunkreportage zu den Fackelzügen in Berlin.
Wegen seiner Nähe zum Parteiflügel um Gregor Strasser nach dem Oktober 33 weitgehend „kaltgestellt“, erhielt er einen Lehrauftrag an der Uni Jena, war SS-Hstuf (Ehrenhalber).
Mit Kriegsbeginn meldete er sich freiwillig zur Wehrmacht, wurde als Hptm dR aufgenommen und zur Luftwaffe versetzt.
Seit dem 01.12.39 Major dR, kommandierte er die leichte Flak-Abteilung 861 (mot), später die le.Flak-Abt.91 (mot).
In der Anfangsphase von „Barbarossa“ gelang es ihm, ohne Unterstützung durch schwere Waffen, mit seiner Abteilung auf den Flugplatz von Bobruisk vorzudringen und diesen, trotz heftigem Widerstand, zu erobern. Dabei fielen 63 Flugzeuge unbeschädigt in dt.Hände, dazu kam anderes wertvolles Material.
Ab Mai 42 OTL dR, war er kurzzeitig Kdr zweier Flak-Ersatz-Abteilungen, wurde im Dezember 43 zum Oberst dR befördert und 44 Kommandeur Flak-Regiment 43 (mot). Im Juli 44 schwer verwundet und in die Heimat evakuiert, verübte er, schwer kriegsversehrt, im Sept.45 im Lazarett Reichenhall Suizid.
EKII 05.11.14, EKI 24.12.17, Bay.Militärverdienstorden 15, Verwundetenabzeichen schwarz 18, Blutorden 09.11.23, Ehrenwinkel „Alter Kämpfer“ 34, Ehrenkreuz für Frontkämpfer 34, Spangen zu EK‘s, Flakkampfabzeichen LW, RK 12.11.1941
1,0200056
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06. Sept. 2026, 08:17

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Zum 133.Geburtstag: Kapitän zur See Hermann Witt! 28.06.1892,Altona/Hamburg - 10.12.1988,Lütjenburg/Plön
Seit dem 01.04.1912 dient er in der kaiserlichen Marine, wird im März 15 zum Leutnant zS, und im Dezember 17 zum Oberleutnant zS befördert. Im Krieg dient er u.a. als Wachoffizier auf Torpedoboot S 34.
Zur Zeit zwischen den Kriegen finde ich zu ihm keine Angaben, ab dem 04.01.37 dient er im Rang eines KptnLt als Schifffahrtsreferent in der Marinestation Ostsee in Kiel. Hier erfolgen die Beförderungen zum KKptn und Fregattenkapitän.
Ab Februar 43 kommt er zum Kommandierenden Admiral Ostland, Admiral T. Buchardi (siehe 14.05.2021), dient hier als Chef des Stabes.
Im September wird er zum Hafenkommandant von Dünkirchen ernannt und ab dem 01.11.43 wird er Hafenkommandant von Cherbourg. Als solcher war er dem Seeverteidigungskommando Normandie unterstellt, und organisierte mit GenLt K.-W. von Schlieben die Verteidigung der „Festung Cherbourg“ nach der alliierten Landung im Juni 44.
Im Zuge der Kapitulation der „Festung Cherbourg“ geriet auch er am 29.06.44 in US-Gefangenschaft, aus der er im September 46 entlassen wurde.
Zu seinem Leben nach dem Krieg finde ich nichts.
Zum EKII Juni 15 trug er EKI Dezember 17, Hanseatenkreuz (Hamburg) 24.04.18, Spange zu EKII 19.04.40, KVK I.Klasse mit Schwerter 30.01.43, Spange zu EKI Juni 44, DKiG 27.06.44, RK 24.09.1944
8300040
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06. Sept. 2026, 08:17

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Zum 127.Geburtstag: Oberst Robert Colli! 27.06.1898,Wien - 22.07.1980,Gmunden/OÖ
Seit dem Mai 16 dient er in der k.u.k-Armee, absolvierte im Winter 16/17 die Reserve-Offiziersschule Jägerndorf und kam danach als Zugführer ins Infanterie-Rgt 80, später ins Sturm-Bataillon 9. Im Mai 18 zum Leutnant befördert, wird er im September ins Lazarett eingeliefert und Ende November in den den Ruhestand verabschiedet.
Im Februar 23 wird er als Unteroffizier reaktiviert, kommt zum Alpenjäger-Regiment 12 und nimmt im Sommer an einem Offiziers-Anwärter Kurs teil. Ab August 24 Wachtmeister im AJR 12, wird er am 30.01.26 erneut Leutnant, durch seinen voran gegangenen Dienst jedoch am gleichen Tag zum Oberleutnant befördert.
Ab Juni 36 Hauptmann, wird er nach dem Anschluss in die WH übernommen, kommt ins Infanterie-Regiment 133, Linz, (aus dem IR 14 des http://österr.BH/ gebildet). Nach der Teilnahme an den „Blumenkriegen“ wird Hptm Colli im August 39 zum Major befördert, kämpft mit dem IR 133 in der http://45.ID/ in Polen und in Frankreich.
Nach dem Westfeldzug muss die http://45.ID/ ein Drittel ihres Bestandes an die 100.Jäger-Division abgeben, Major Colli wird ebenfalls versetzt, kommt schliesslich zur Kfz-Inst.-Abt 592, dient mit dem Verband an der Ostfront, wird im März 42 zum Oberstleutnant befördert.
Ende März 42 wird er ins IR 95 versetzt, übernimmt das II.Bataillon. Nach Verwundung im Mai 42, kommandiert er ab September 42 das I./IR 185, bevor er Mitte Oktober die Führung des gesamten IR 185 übernimmt.
Im November 42 wird er erneut versetzt, übernimmt das IR 547.
Eigentlich für die http://328.ID/ aufgestellt, wird das IR 547 jedoch getrennt von der Division eingesetzt. Im Rahmen der http://83.ID/ kämpft es bei Welikije Luki, hier schmilzt die Division bis zur Jahreswende 42/43 auf 781 Mann zusammen!
Im August 43 wird Robert Colli zum Oberst befördert.
Am 08.02.44 wird die, mittlerweile zum Grenadier-Regiment 547 umgerüstete Einheit unter Obst C. in seinen Stellungen bei Nowossokolniki angegriffen. Der Gegner zielt mit Panzerunterstützung am Podgornoje-See vorbei auf Bykowo. Genau im Dorf Bykowo hatte aber Oberst Colli seinen Regimenst-Gefechtsstand. Kaum waren die ersten gegner.Spitzen vor diesem angelangt führte der Oberst seine Tross-Leute an den Gegner. Dabei sprang der Oberst selbst einen Panzer an, riss das unverriegelte Turmluk auf und eliminierte die Besatzung mit seiner Pistole. Gegen 15 Uhr wollte er diese Aktion an einem zweiten Panzer wiederholen, wurde jedoch dabei schwer verwundet. Von seinen Männern geborgen und in ein Lazarett verbracht musste ihm ein Bein amputiert werden.
Ab dem 21.02.44 wurde er in die Führer-Reserve des OKH versetzt, wobei er in ein Lazarett im Wehrkreis XVII (Wien) verlegt wurde. Ab dem Januar 45 wurde er nach Ausheilung seiner Verwundung zum Kommandeur Grenadier-Ersatz-Regiment 557.
Hier geriet er im Mai 45 in US-Gefangenschaft, aus der er einen Monat später entlassen wurde.
Aus seinem weiteren Leben finde ich nichts.
Zum silbernen Verdienstabzeichen der Republik Österreich 07.10.34 trug er Ehrenkreuz für Frontkämpfer, EKII 11.12.39, EKI 14.06.40, Infanterie-Sturmabzeichen 12.06.41, Ostmedaille, Verwundetenabzeichen schwarz 20.10.43, silber 18.02.44, gold 26.09.44, Panzervernichter Februar 44, DKiG 03.08.43, RK 19.02.1944
8810045
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06. Sept. 2026, 08:17

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Zum 111.Geburtstag: Major Erich Beine! 26.06.1914,Dörentrup/Westf. - 06.02.2004,Braunschweig
Ab wann genau er dient finde ich nicht. Am 15.04.36 wird er als Rekrut zur Luftnachrichtenabteilung I/14 in Münster versetzt, wird hier zwei Jahre später zum Unteroffiziers-Anwärter.
Ab dem 01.04.39 in die 9.Komapnie/III.Flugmelde-Ausbildungs-Abt. versetzt, wird er sechs Wochen später wieder versetzt (Luftnachrichten-Rgt 1) und kommt im September zur Flugmelde-Kompanie, Lübeck, wird hier zum Feldwebel befördert (01.10.39).
Im Jahr 40 meldet er sich freiwillig zur Fallschirmtruppe, wird am 27.07.40 dahin versetzt und beginnt seinen Dienst als Zugführer in der 2./Luftnachrichten-Abt.41.
Nach bestandenem Lehrgang an der Fallschirmschule I, Wittstock/Dosse, wird er am 01.03.41 ins I.Bataillon/Luftlande-Sturm-Regiment 1 versetzt und am 15.04.41 zum Leutnant befördert.
Mit dem LL-Strm-Rgt nimmt er an den Einsätzen auf dem Balkan, an „Merkur“ und später in Russland teil. Am 27.07.42 wird er Nachrichten-Zugführer des I./LL-St-Rgt, zum 22.12.42 erfolgt die Beförderung zum Oberleutnant. Am 15.03.43 übernimmt er die 5.Kompanie seines Rgt, wird tags darauf zum Hauptmann befördert. Am 07.03.43 wird er dann offiziell von der Luftnachrichten-Truppe zur Fliegertruppe versetzt.
Ab November 43 wird in Italien das Fallschirmjäger-Regiment 12 für die 4.FJD aufgestellt.
Als Stamm dient dazu das I./LL-St-Rgt, dazu traten Teile der Divisionen „Demgo“ und „Folgore“, also Italiener, welche auf deutscher Seite weiter kämpfen wollten.
Unter Major Gericke (siehe 23.12.2023) als Kampfgruppe im Bereich Anzio/Nettuno eingesetzt, gelang es den Männern unter seinem Kommando, am 19.03.44, einen US-Vorstoss in Richtung Albaner Berge/Rom zurück zu schlagen. Nach dem brit.-poln. Durchbruch bei Cassino, waren letztlich auch die Stellungen um Anzio unhaltbar geworden und das FJR 12 zog sich langsam zurück. Dabei wurden sie ständig von materiell weit überlegenen US-Verbänden bedrängt, dennoch bildeten die Fallschirmjäger hier die Nachhut der gesamten 10.Armee.
Im Juli zeichnete sich Hptm B. erneut aus, als er einen gegner.Panzervorstoss abwehrte. Während der Kämpfe um Florenz und im Apennin-Bogen stand er im Kampf und zeichnete sich wiederholt aus, zuletzt als Kommandeur I.Bataillon/FJR 12.
Als solcher wurde er am 01.05.45 zum Major befördert. Nach der Gesamtkapitulation geriet er am 23.05.45 in brit.Gefangenschaft aus der er am 16.04.46 entlassen wurde.
Zu seinem Leben nach dem Krieg finde ich nichts.
Zum EKII 28.06.40 trug er Fallschirmschützenabzeichen 03.10.40, EKI 25.02.42, Erdkampfabzeichen LW 26.09.44, Verwundetenabzeichen schwarz, silber, gold 19.04.45, RK 05.09.1944
9900048
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06. Sept. 2026, 08:17

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Zum 118.Geburtstag: Major Karl Betz! 25.06.1907,Gotha - 02.07.1942,Parnevo/UdSSR
Zu seinem Leben finde ich nicht sehr viel, mehrere Quellen stimmen darin überein, dass er bereits vor dem Krieg zum Schützen-Regiment 2 gehörte.
Das SR 2 entstand im Oktober 35 aus der Umbenennung des Infanterie-Rgt Meiningen. Seit der Umbenennung war es der 2.PD unterstellt, kämpfte mit der Division in Polen und Frankreich, sowie auf dem Balkan.
Das SR 2 kam anfangs nicht in Russland zum Einsatz, verblieb bis Anfang August 41 im Raum Lemberg. Danach nach Frankreich verlegt, fungiert es mit der 2.PD als Besatzungstruppe im Raum La Rochelle, bevor die Division Mitte September 41 nach Smolensk verlegt wird, um an „Taifun“ teilzunehmen. Sie kämpfte sich dabei durch Roslawl nach Gshatsk. Bis zum 05.12. erreichte sie Stellungen bei Klin, wurde hier von der russ.Winteroffensive getroffen und bis Mitte Januar auf die Linie Juchnow-Gshatsk-Subzoff abgedrängt.
Hier folgten bis in den April hinein schwere Abwehrkämpfe.
Während dieser Abwehrkämpfe drangen russ.Truppen im Raum Szawino ins deutsche Stellungssystem ein. Bis zum 02.03. hatte der Gegner in diesem Raum täglich 4-8mal angegriffen. An diesem Tag startete das II.Bataillon/SR 2 unter Hptm B. aus der Verteidigung heraus einen Gegenstoss, der den Gegner mehrere Panzer kostete und dazu die alte HKL erneut besetzte.
Am 02.07.42 startete deutscherseits das Unternehmen „Seydlitz“, dabei fiel, der mittlerweile zum Major beförderte Karl Betz bei den Kämpfen in und um Parnewo, im Gebiet Belyi (Bjeloy).
Zum EKII 27.09.39 trug er EKI 15.06.40, Infanterie-Sturmabzeichen, Verwundetenabzeichen schwarz, Ostmedaille, RK 06.03.1942
7510042
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06. Sept. 2026, 08:17

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Zum 126.Geburtstag: Kapitän zur See Heinrich Eduard Bramesfeld! 24.06.1899,Gemen/Borken - 14.01.1992,München
Der Sohn eines Pfarrers diente ab April 17 in der kaiserl.Marine, wurde im Dezember 17 Bootsmaat und diente auf verschiedenen Schlachtschiffen.
Nach dem Krieg in die Reichsmarine übernommen, wurde er 1921 Leutnant zS, diente in den kommenden Jahren erst als Wachoffizier, später als Kommandant auf Torpedo- und Minensuchbooten. Ab 31 KptnLt bekleidete er verschiedene Dienststellungen als Admiralstabs-Offizier (AStO).
Ab dem 01.04.36 Korvettenkaptän wurde er Anfang 37 ins Oberkommando der Marine versetzt und im November 39 zum Fregattenkapitän befördert.
Ab dem 06.08.40 kommandierte er die kürzlich aufgestellte 36.Minensuchflottille (2.Sicherungs-Division, holländische Küste). Ein halbes Jahr später, am 17.02.41, übernahm der das Kommando über die 1.Sicherungs-Division (südliche Nordsee), kam jedoch schon im Oktober zurück zur 2.Sich.-Div. (frz.Kanalküste von St.Malo bis Schelde-Mündung).
Bis zur Verleihung des RK hatten die Verbände unter seinem Kommando mehr als 645.000BRT geleitet und geschützt, dabei wurden 34 gegner.Artillerie- und Schnellboote versenkt, 39 Flugzeuge abgeschossen und nicht weniger als 600 gegnerische Seeminen geräumt.
Ab dem 05.02.43 wurde er als Kptn zS (seit 01.09.41) zum Chef des Stabes/Sperrwaffen-Inspektion ernannt, bereits am 27.03. nach Italien versetzt, wurde er Kommandeur 7.Sich.-Div. (Sizilien/ital.Westküste). Ab Mai 43 Chef des Stabes beim deutschen Marinekommando in Italien, übernahm er im Mai 44 das Sperrversuchskommando und führte es bis zum Kriegsende.
Am 23.05.45 von den Briten gefangen genommen, wurde er am 11.03.46 entlassen.
Zu seinem Leben nach dem Krieg finde ich nichts.
Zum Ehrenkreuz für Frontkämpfer trug er EKII 28.10.40, EKI 20.04.41, Kriegsabzeichen Minensuch und Sicherungsverbände 20.04.41, DKiG 12.02.42, Verwundetenabzeichen schwarz 07.11.42, RK 21.01.1943
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06. Sept. 2026, 08:17

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Zum 108.Geburtstag: Major Friedrich Brandt! 23.06.1917,Arneburg/Stendal - 18.01.1945,bei Neumark/Westpreussen
Viel finde ich zum Leben und dem Werdegang des späteren Major B. nicht.
Im Sommer 42 diente er als Oberleutnant in der 3.Panzerdivision, führte die 3.Kompanie, Panzer-Pionier-Bataillon 39.
Im Oktober 36 im Wehrkreis III aus den Pio-Btl 9 und 44 aufgestellt, wurde es im Mai 40 zum Pz.-Pio-Btl 39.
Nachdem die 3.PD bereits in Polen und im Westen zum Einsatz kam, ging sie ab Juni 41 in der HGr Mitte vorwärts, kämpfte bei Minsk, Smolensk, Kiew, Bjansk und Tula. Ende Dezember 41 erfolgte dann die Verlegung zur HGr Süd, hier wurde sie im Kampfraum Charkow eingesetzt.
Mit der Sommeroffensive 42 drang die 3.PD bis in den Kaukasus vor, kämpfte am Terek.
Am 14.07.42 erhielt die 3./Pz-Pi-Btl 39 den Befehl eine wichtige, stark befahrene Eisenbahnlinie des Gegners zu zerstören.
Am Tag davor hatte es bereits einen ähnlichen Versuch gegeben.
Zu Fuss, von einigen Panzern und SPW gedeckt pirschten sich die Pioniere vor, entdeckten einen russ.Panzer. Olt B. fackelte nicht lang, knackte ihn mit einer geballten Ladung. Erst dabei wurde bemerkt, dass der Panzer unbemannt war. Durch die Explosion war nun aber auch der Gegner „wach“ geworden, schoss vom gegenüberliegendem Flussufer auf den Pioniertrupp, der sich schleunigst aus dem Staub machte.
An einer anderen Stelle wurde die Bahnlinie erneut erreicht und nach einem kurzen Gefecht mit einer russ.Nachschubkolonne wurden auf 100m-Länge drei Sprengungen an der zweigleisigen Strecke durch Olt B., dem OG Lübeck, sowie den Gefreiten Doehring, Kallies und Schmidt durchgeführt.
Zweieinhalb Stunden später erreichte der Pioniertrupp die eigenen Stellungen, dabei hatte man noch nebenbei 11 Gefangene in einem Kornfeld eingebracht.
Olt B. blieb nach seiner Beförderung zum Hptm im Pz.-Pi-Btl 39, später wurde er zur 25.PD versetzt, diente hier als Ib, also als Versorgungsoffizier.
Die 25.PD kämpfte 45 bei Warschau, musste sich nach drei Tagen im Warka-Brückenkopf zurückkämpfen und fand dabei lose Verbindung zum „Wanderkessel Nehring“. Nach den dortigen Durchbruchsschlachten gilt Major Brandt seit dem 18.01.45 bei Neumark als vermisst, allerdings ist er im Gedenkbuch des Soldatenfriedhofes Neumark verzeichnet.
Zum EKII und I trug er allgemeines Sturmabzeichen, RK 20.08.1942
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06. Sept. 2026, 08:17

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Zum 112.Geburtstag: Oberstleutnant Heinrich Hogrebe! 22.06.1913,Bochum - 25.06.1998,Wuppertal
Nach seinem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Revierförster, dazu ein 1,5 jähriges Studium der Kolonialforstwirtschaft bei F.Heske in Tharandt. Ab 34 leistete er seinen Wehrdienst im Jäger-Bataillon 10, Goslar, den er freiwillig zum Reserve-Offiziers-Anwärter verlängerte.
Den Beginn des Krieges erlebte er in der Heeresschule Döberitz, wurde am 01.08.40 Leutnant dR. Ab dem 15.10.40 wurde in Sennelager aus Teilen der Infanterie-Regimenter 2 (Allenstein) und 23 (Rastenburg) das IR 422 zusammengestellt und der http://126.ID/ unterstellt. Lt dR H. übernahm in diesem Verband die 5.Kompanie. Mit Beginn von „Barbarossa“ im Nordabschnitt der Ostfront eingesetzt, wurde er 41 zum Olt dR, am 01.04.42 zum aktiven Offizier ernannt.
Im Verlauf der Leningrader Blockade, kam es zur russ. „Ljubaner Operation“. Dabei wurde die 2.russ.Stossarmee ab dem 07.01.42 bei Tschudowo über den Wolchow gebracht. Bis in den April tobten hier schwere Kämpfe, die 2.russ.Stossarmee wurde dabei komplett aufgerieben. Das verstärkte IR 422 hatte daran grossen Anteil. Ende Mai wurden vom Gegner mehrere Versuche gestartet, versprengte Reste des Gegners über den Wolchow zurück zu holen. In den Mai-Wochen hielt die 5./IR 422 hier 97 russ.Angriffen stand, davon wurden 29 mit Panzern vorgetragen!
Im Juli wurde das IR 422, mit der gesamten http://126.ID/, in die „Festung Demjansk“ befohlen, nahm hier am Unternehmen „Michael“ teil, der Verbreiterung des „Flaschenhals“ von Demjansk.
Mittlerweile zum Hptm befördert, befehligte H.Hogrebe hier das II.Bataillon. Nach den Kämpfen um Demjansk kam das IR 422 zurück nach Leningrad und wurde im Oktober 42 zum GR 422.
Im Januar 44 durch die russ.Offensive zur Beendigung der Leningrader Blockade schwer getroffen, verteidigte sich das II./GR 422 in seinen Stellungen bei Krasnoje Sselo. Hier wurde Hptm H. im März schwer verwundet, in die Heimat evakuiert und im April zum Major befördert.
Nach seiner Genesung wurde er am 01.09.44 Kommandeur „Wachbataillon Berlin“ und nach dessen Ausbau zum Regiment, dessen erster Kommandeur. 45 noch zum OTL befördert, nahm er an den Endkämpfen um Berlin teil, zu einer Gefangenschaft finde ich nichts.
Nach dem Krieg schlug er die Laufbahn im gehobenen Forstdienst ein, dazu diente er als Reserve-Offizier der BW.
Zum EKII 25.06.41, trug er EKI 22.08.41, DKiG 14.04.42, Indanterie-Sturmabzeichen, Verwundetenabzeichen schwarz, silber, Ehrenblattspange, Ostmedaille, Nahkampfspange bronze, silber, (einige Quellen geben auch die NKS gold an), RK 08.09.1941, EL 13.04.1944
7760043

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