Wahre Erneuerung vollzieht sich von innen nach außen
☀️ ❤️ ☀️
„Was gibt es Neues?“
Diese Frage stellen sich unzählige Menschen Tag für Tag beim Durchforsten der Nachrichten oder im Gespräch mit ihrem Umfeld.
Doch beim Blick auf das eigene Leben stellt sich oft Ernüchterung ein:
Der Wecker klingelt und man findet sich in exakt denselben eingespielten Routinen wieder.
Zweifellos ist ein geordneter Tagesablauf notwendig, um den Haushalt zu führen, berufliche Pflichten zu erfüllen und die vielen praktischen Anforderungen des irdischen Lebens zuverlässig zu bewältigen, da Ordnung im Äußeren essenziellen Halt und Struktur gibt.
Für viele wird dieser Ablauf jedoch zunehmend zur drückenden Last, zu einem scheinbar endlosen Hamsterrad.
Eine dumpfe Unzufriedenheit macht sich breit, gepaart mit der festen Erwartung, es möge endlich von außen eine spürbare Wende eintreten.
Man hofft auf gesellschaftliche Reformen, auf politische Veränderungen oder schlicht darauf, dass die Welt gerechter und friedvoller wird.
Menschlich ist diese Sehnsucht durchaus verständlich, doch geistig betrachtet offenbart sie einen fundamentalen Irrtum, da sie die eigentliche Ursache der Stagnation verkennt.
Wahre Erneuerung vollzieht sich niemals von außen nach innen, sondern stets von innen nach außen.
Wiewohl es von außen durchaus auch mal Impulse und Anregungen geben kann, die zum Umdenken anstoßen, muss der eigentliche Wandel im eigenen Inneren gewollt und vollzogen werden.
Was vielen Menschen nicht bewusst ist, ist das unbestechliche geistige Gesetz von Saat und Ernte.
Niemand befindet sich rein zufällig an genau dem "Platz", an dem er heute steht.
Die aktuelle Lebenssituation mit all ihren Hemmnissen und Bedrängnissen ist das präzise Resultat dessen, was die Seele durch ihr Denken, Wollen und Handeln – oft über viele Inkarnationen hinweg – selbst gesät und miterschaffen hat.
Ein wenig oberflächliches "Gutsein“ oder das bloße Vermeiden grober Verfehlungen reicht nicht aus, um dieses Gefüge spürbar zu wandeln.
Geistige Veränderung, die vor diesem ewigen Gesetz Bestand hat, verlangt eine tiefgreifende Läuterung der Gesinnung bis in die feinsten Regungen hinein.
Dabei geht es keineswegs um ein radikales, verantwortungsloses Ausbrechen aus den äußeren Lebensverhältnissen.
Reale Pflichten gegenüber dem Lebenspartner, den Kindern, älteren Angehörigen oder im Beruf bleiben selbstverständlich bestehen.
Anstatt vor ihnen zu fliehen oder über die Umstände zu klagen, liegt der Schlüssel im Bewusstseinswandel innerhalb exakt dieser Gegebenheiten.
Wer tagaus, tagein dieselben alten Denkgewohnheiten und Verhaltensmuster bedient, sich über dieselben Belanglosigkeiten ärgert, unreflektiert agiert und reagiert, blockiert die eigene Entwicklung und wird sich vergeblich wundern, warum das eigene Dasein stagniert.
Die Veränderung beginnt im stillen Lebensalltag:
In einem wohlwollenden Gedanken anstelle des gewohnten Vor-Urteils, im bewussten Durchbrechen einer lieblosen Routine, im Verzicht auf eine egoistische Bequemlichkeit oder im achtsamen und ethischen Umgang mit den Mitgeschöpfen und der gesamten Natur.
Der Schöpfergeist achtet genau darauf, wie ernst es der Seele mit der Überwindung ihrer seelischen Fehlhaltungen wirklich ist.
Erst wenn die innere Bereitschaft zur ehrlichen Selbstüberwindung beständig im Kleinen gelebt wird, bereitet die geistige Führung weitere Schritte vor und eröffnet durch neu gefügte Lebensumstände ungeahnte Möglichkeiten zur Entfaltung.
Wer lediglich darauf wartet, dass die Welt sich wandelt, bevor er selbst aktiv wird, bleibt in seiner Passivität gefangen.
Es erfordert Mut, Ehrlichkeit und Beharrlichkeit, die ausgedienten und oft belastenden Verhaltensweisen sowie die eigene Ethik im täglichen Handeln kompromisslos zu hinterfragen.
Doch wer bereit ist, gegen innere Widerstände diesen Schritt zu wagen, gewinnt die unerschütterliche Gewissheit, kein Spielball der Umstände mehr zu sein.
Schon der kleinste aufrichtige geistig-energetische Impuls zur Veränderung gleicht in den feinstofflichen Welten dem zarten Flügelschlag eines Schmetterlings:
Im ersten Moment kaum wahrnehmbar, setzt er doch weitreichende Kräfte in Bewegung, die das Gefüge des Lebens unweigerlich wandeln und zur rechten Zeit sichtbare Wirklichkeit werden lassen.
Doch dabei belassen sollte man es nicht, sondern beharrlich an den "kleinen Veränderungen" dranbleiben, denn Stagnation bedeutet im Grunde Rückschritt.
Man muss sich aber auch nicht verrückt machen, nur die Tagesimpulse wahrnehmen und beachten, die uns über unsere Gefühlswelt und Situationen dazu anregen wollen bisherige Verhaltensmuster zu hinterfragen, negative Bindungen zu lösen, wenigstens jedoch lösungsorientiert anzugehen, uns zu versöhnen und im Sinne des Lichtes höchster Ethik neu zu begegnen.
@SeelenklarundLiebevoll