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Unvergessene Helden

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Deutsche Militärgeschichte: Präzise, packend, unvergessen. Kontakt unter: [email protected]

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Channel Information
Channel NameUnvergessene Helden
Username@unvergessenehelden
CategoryÜberwachungskameras
LanguageDeutsch
CountryDeutschland
Members17,269
Channel TypePublic Channel
Created1. Apr. 2026
Last Updated21. Okt. 2026 • gestern
StatusActive

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Language Ranking
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Category Ranking
#2911+11

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10. Sept. 2026, 12:12

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Bild: Die erste Seite des Abschiedsbriefs, den Heinz Petry in der Nacht vor seiner Hinrichtung geschrieben hatte.

Am 1. Juni 1945 endete das junge Leben des 16 Jahre alten Heinz Petry vor einem Erschießungskommando. Als letztes Aufgebot bei Kriegsende verheizt, von den Amerikanern als Spion verurteilt, schrieb der junge Mann einen bewegenden Abschiedsbrief.

Einige Zeilen aus seinem Brief:

„Dieser Brief wird mein letzter sein, denn ich bin zum Tode verurteilt, und wir können uns nie mehr wiedersehen. Mein letzter Wunsch war nun, Euch diesen Brief zu schreiben. Er soll Euch die Kraft geben, das Schwerste zu überwinden; er soll Euch sagen, daß es mir leicht gefallen ist zu sterben, daß ich gestorben bin als Soldat. Denn wißt, so wie mir ein amerikanischer Offizier versicherte, daß wir in seinen Augen Menschen sind, die Ihr Höchstes für das Vaterland hingaben und keine ehrlosen Kerle, so sollt Ihr Euch meiner Tat nicht schämen, sondern stolz auf Euren Heinz sein. Denn das, was ich tat, tat ich nicht für eine Regierung, die uns verraten und betrogen hat, sondern in der gläubigen Hoffnung, meinem geliebten deutschen Vaterland und meinem Volke damit zu dienen. Ich sehe nun daß ich ein schönes Leben gehabt habe nur durch Euch. Ich kann es Euch nicht wieder gut machen, kann Euch nur Dank sprechen aus tiefster Seele, tausend Dank für all Eure Sorge und Mühe. Wenn ich auch nicht auf dem Felde der Ehre gefallen bin, so bin ich doch als Soldat gestorben und daran sollt Ihr immer denken. Nicht für Himmler und Goebbels sondern für Deutschland bin ich gestorben, auch das soll Euch ein Trost sein.“

Heinz Petry wurde zunächst am 4. Juni auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof beerdigt, sein Schicksalsgenosse Josef Schöner nebenan auf dem katholischen Friedhof. Petrys Leichnam überführte man dann am 13. Dezember 1948 in seinen Heimatort Euskirchen.

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10. Sept. 2026, 12:12

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Der Todesmarsch von Brünn am 31. Mai 1945.

Am 31. Mai 1945 wurden die deutschsprachigen Einwohner von Brünn (Sudetenland) beim Augustinerkloster zusammengetrieben. Am darauf folgenden Tag wurden die Menschen zusammen mit den deutsch- und zweisprachigen Bewohnern der umliegenden Dörfer rund 55 Kilometer in Richtung österreichische Grenze getrieben. Der Zug bestand hauptsächlich aus Frauen, Kindern, Kleinkindern und Säuglingen sowie alten Männern. Die meisten jüngeren Männer befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Kriegsgefangenschaft oder waren in Lagern in der Stadt oder der näheren Umgebung, z. B. in der Brünner Festung Spielberg interniert. Viele waren den Strapazen des Marsches in größter Hitze und ohne organisierte Wasser- und Nahrungsmittelversorgung nicht gewachsen und brachen am Straßenrand zusammen. Nachdem der Übertritt an der österreichischen Grenze zunächst verweigert wurde, sperrte man die bis dahin Überlebenden in Pohořelice in Lagerhallen für Getreide. Dort starben weitere Menschen, weil in diesem Lager Hunger und Seuchen ausbrachen. Ein weiterer Marsch fand vom Linienamt in der Wiener Straße am 6. Juni 1945 statt. Nahrung sollte für drei Tage mitgenommen werden. Unter Androhung des Erschießens mussten Schmuck und Geld abgegeben werden. Alle 20 Schritte stand ein Tscheche oder Russe. Unter Schlägen mit Gewehrkolben und Knuten und Beschimpfungen marschierte man um 23 Uhr über Mödritz nach Raigern. Dort machte man auf einem großen Sportplatz Rast. Nach drei Stunden ging es im strömenden Regen sechs Stunden weiter nach Pohrlitz. Dort schlief man auf Sägespänen in den ehemaligen jüdischen Baracken. Täglich starben etwa fünfzig Menschen an Ruhr und Typhus. Manche blieben vor Schwäche länger als drei Tage im Lager. Die Vertriebenen waren nun sich selbst überlassen. Erst nach längerem Zögern wurde im Juni 1945 die Grenze zum damals sowjetisch besetzten Niederösterreich geöffnet. Auch nach dem Erreichen des österreichischen Staatsgebietes setzte sich das Sterben der kranken und unterernährten Opfer fort. Ungefähr 1000 von ihnen fanden auf österreichischen Friedhöfen ihre letzte Ruhestätte.
Die Zahl der Teilnehmer des Marsches kann heute durch tschechische Akten relativ zuverlässig mit rund 27.000 angegeben werden. Das entspricht fast genau der Hälfte der damaligen deutschen Bevölkerung Brünns von rund 53.000.
Bei der Anzahl der Opfer des Brünner Todesmarsches gehen die Schätzungen weit auseinander. Auf deutscher Seite wurde die Spanne 4.000 bis 8.000 genannt, von tschechischer Seite nur wenige Hundert. Neuere Studien der 1990er Jahre führen zu einer Zahl von rund 5.200 Toten.Mit Sicherheit belegt sind etwas über 2.000 Todesfälle, davon 890 in einem Massengrab bei Pohořelice und weitere etwas über 1.000, die auf mehreren Friedhöfen auf österreichischer Seite (im unmittelbaren Grenzgebiet und entlang der Straße nach Wien) in Einzelgräbern bestattet wurden. Da die gesamte Historiographie davon ausgeht, dass auf der tschechischen Seite der Grenze weit mehr Opfer zu beklagen waren als im Schlusskapitel des Todesmarsches zwischen der Grenze und Wien, kann die Zahl 5.200 als gut gesichert gelten. Es liegen – anders als im Falle des Massakers von Aussig an der Elbe – auch Vermisstenmeldungen in entsprechender Zahl vor. Die Opfer kamen während des Marsches oder unmittelbar danach um. Die meisten Opfer starben an Entkräftung, Hunger, Durst und Typhus; einige wurden wahrscheinlich durch tschechische Begleitmannschaften erschossen.
Der Brünner Todesmarsch wurde vorwiegend von den tschechischen Arbeitern der Brünner Waffenwerke geplant und durchgeführt. Hauptorganisator dieses Verbrechens war der tschechische Stabskapitän Bedřich Pokorný. Er wechselte wenig später ins tschechische Innenministerium und gilt auch als Organisator des Massakers von Aussig vom 31. Juli 1945. Aufgrund des „Amnestie-Gesetzes“ Nr. 115 vom 8. Mai 1946 blieben die begangenen Straftaten ungesühnt, demnach ist es im eigentlichen Sinne kein Amnestie-, sondern ein Straffreiheits-Gesetz.

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10. Sept. 2026, 12:12

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Die Gnadenlosigkeit der sogenannten "Befreier": Vor 81 Jahren, am 31. Mai 1945, drei Wochen nach der deutschen Kapitulation, wurde der sechszehnjährige Schüler Heinz Petry in einem geheimen Schnellverfahren von einem amerikanischen Militärtribunal als sogenannter "Wehrwolf" wegen Spionage gegen die US-Armee zum Tode durch Erschiessen verurteilt. Es gab keinen Verteidiger, es gab keine Zeugen, nur einen Militärstaatsanwalt, der den Jungen, als "Nazi-Spion" bezeichnete, der die "Sicherheit und das Leben der US-Streitkräfte gefährdet" habe. Obwohl es außer der Behauptung des Staatsanwaltes keinerlei Beweise gegen den Jungen gab, wurde er einen Tag später, am 1. Juni 1945, in einem Steinbruch bei Braunschweig an einen Pfahl gebunden und erschossen. Erst Jahre später hat ein deutsches Gericht, nach Anhörung zahlreicher Zeugen, Heinz Petry für unschuldig erklärt.

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10. Sept. 2026, 12:12

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U 100 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII B, das im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Kriegsmarine eingesetzt wurde. Bei seinen sechs Feindfahrten versenkte es 26 Handelsschiffe. Am 30. Mai 1940 wurde es unter Kapitänleutnant Joachim Schepke in Dienst gestellt. Er behielt das Kommando über U 100 bis zu seinem Untergang.
Am 17. März 1941 wurde das U-Boot im Nordatlantik durch einen Rammstoß des britischen Zerstörers HMS Vanoc (H33) versenkt. Von den 44 Besatzungsmitgliedern starben 38, während nur sechs überlebten und in britische Kriegsgefangenschaft gerieten.

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10. Sept. 2026, 12:12

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Gefreiter Alois Twillemeyer

* 29.05.1923 in Rietberg-Mastholte/Gütersloh
† 31.03.2004 in Hamm

Wann genau Gefr.Twillemeyer zur Wehrmacht kam, kann ich nicht finden.
Im Füsilier-Regiment 81, 81. Infanterie-Division, war er als Kradmelder eingesetzt. Im Febr.44 stand das Füsilier-Regiment 81 im Kampfraum Newel, bei den Seen Volos und Bereo. Im Abwehrkampf um Hügel 169.8 fuhr Gefr. Twillemeyer vier Tage zwischen Btl-Gefechtsstand und einer eingekesselten Kompanie, brachte Meldungen und Munition nach vorn und Verwundete zurück. Durch seine Beobachtungen auf den Fahrten konnte er das Feuer der eig.Artillerie lenken. Auf seinem „letzten Ritt“ wurde er durch russ.Ari „erwischt“ und schwer verwundet. Das Füsilier-Regiment 81 ging mit der HGr Kurland bei Tukkum in russ.Gefangenschaft.
Leider finde ich nichts weiteres von ihm.
Zum EKII und EKI trug er Infanterie-Sturmabzeichen, Ritterkreuz 15.03.1944

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10. Sept. 2026, 12:12

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In Gedenken an,

Otto Riehs

* 12. August 1921 in Marienbad, Tschechoslowakei
† 29. Mai 2008 in Frankfurt am Main

war ein deutscher Unteroffizier des Heeres der Wehrmacht, zuletzt Feldwebel und Ritterkreuzträger des Zweiten Weltkrieges.

Im Juni 1941 nahm Otto Riehs als Panzerjäger (Lade- und Richtschütze) am Rußlandfeldzug teil und vereitelte mit seiner Division im Spätherbst 1943 als Geschützführer (nach dem Ausfall seines Richtschützen) einen russischen Versuch, die Deutsche Front mit einem großen Panzerrudel zu durchbrechen. Von insgesamt 33 abgeschossen Feindpanzern schoß allein Riehs in nur zwölf Minuten zehn „T34“ mit seiner 7,5-cm-PaK 40 ab und wurde dafür am 11. Oktober 1943 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.
Das Kriegsende überlebte er schwer verwundet und geriet in der Festung Posen als Führer eines 8,8-cm-Pak-Zuges in Sowjet-Bolschewistische Kriegsgefangenschaft.
Otto Riehs war er bis zu ihrem Verbot 1952 Mitglied der Sozialistischen Reichspartei (SRP), trat später der NPD bei und war 1989 der Kandidat der FAP-nahen „Nationalen Sammlung“ bei den Europawahlen. Im April 2004 stürmten bundesdeutsche Polizisten seine Wohnung und beschlagnahmten sein Ritterkreuz, das er regelmäßig auf diesen Veranstaltungen trug. Ab Mitte März 2008 lag der 87-Jährige Otto Riehs als Folge eines Schlaganfalles im Koma und verstarb wenig später, am 29. Mai 2008.

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10. Sept. 2026, 12:12

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Gefallener deutscher Soldat, der immer noch seinen Helm trägt, im Niemandsland irgendwo an der Westfront, ca. 1918.

Der Folgende ist ein 19-jähriger dänisch-deutscher Soldat Asmus Andresens: Tagebucheintrag von der Westfront ist ein Vorfall am 28. Mai 1918 – heute vor 108 Jahren.

„Am 28. Mai sah ich einen meiner Kameraden sehr entmutigt herumlaufen und kein Wort sagen; als ich fragte, was los sei, da er so niedergeschlagen aussah, sagte er, dass er es nicht wisse, aber er sei wahrscheinlich krank. Das war am Morgen, aber am Nachmittag, als wir bei den Artilleriegeschützen standen, trat er an unseren Offizier heran, um ihm seine Krankheit zu melden. Gerade als er aufstand und sprach, schlug eine Granate ein, und ein Splitter riss seine Stirn auf und legte sein Gehirn frei; Schweigend ließ er sich zu Boden fallen und stand nie wieder auf. Außer ihm gab es viele andere, die ein ähnliches Schicksal vorhersahen.“

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10. Sept. 2026, 12:12

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Nach langer Pause sind wir wieder zurück.
Stärker. Entschlossener. Und mit derselben Mission wie am ersten Tag.

Danke an alle, die geblieben sind.
Danke für eure Standhaftigkeit, eure Treue und dafür, dass ihr nicht vergessen habt.

Die Geschichten leben weiter.
Und wir werden sie weiter erzählen.

„Unvergessene Helden“ ist zurück.

Man hat ihre Geschichten verschwiegen.
Ihre Stimmen gingen im Lärm der Geschichte unter.
Doch Mut verschwindet nicht — selbst dann nicht, wenn niemand mehr darüber spricht.

Dieser Kanal ist für jene,
die litten, kämpften, hofften und alles verloren.
Für die vergessenen Schicksale hinter den großen Ereignissen.

Willkommen bei „Unvergessene Helden“.

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10. Sept. 2026, 12:12

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Heute, vor genau 110 Jahren, begann die Schlacht um Verdun...

Der Maler dieser ergreifenden Zeichnung
Leutnant Franz Marc ist mit 36 Jahren am 4. März 1916 in Verdun gefallen.
Bei einen französischen Feuerüberfall traf ihn ein Granatsplitter an der Schläfe, was zum Tode führte.
Seine Einheit begrub den Leutnant am darauffolgenden Tag im Garten des Schloss Gussainville

Hier ein paar Zeilen die er als Kriegsfreiwilliger an seine Ehefrau schrieb:

Der Leichengeruch auf viele Kilometer im Umkreis ist das Entsetzlichste. Ich kann mich ihn weniger ertragen als tote Menschen und Pferde…
Nun sind wir mitten drin in diesem ungeheuerlichsten aller Kriegstage"
schreibt er nach Hause:
Wie schön, wie einzig tröstlich zu wissen, daß der Geist nicht sterben kann, unter keinen Qualen, durch keine Verleumdungen, in keinen Wüsten.
Dies zu wissen, macht das Fortgehen leicht….

Ehemalige Verdun-Kämpfer gedenken 1936 gemeinsam der gefallenen Kameraden, die auf den Schlachtfeld von Verdun ihr Leben lassen mussten.
Amerikaner, Deutsche, Franzosen, alle zufällig nebeneinander.
In dieser Riesenkolonne marschierte der Frontsoldat zwischen hunderttausend Kameraden, einstmals seine Brüder in Leid und Todesgefahr. Das Ziel war der große Friedhof vor dem Gebeinhaus.
Eine Flamme der Erinnerung flackert, am Grabmal des unbekannten Soldaten, entzündet und durch Frontkämpferstafetten von Paris bis hierher gebracht.
Langsam schlägt die Glocke vom Turm des Gebeinhauses, und dann schüttert Kanonenschuss über das Schlachtfeld hin.
Hunderttausend Frontkämpfer
legen vor den Gebeinen der Toten den Schwur ab, den Weltfrieden zu halten und zu schützen.
Und in drei Sprachen hallt es nacheinander weithin durch die Nacht:.
"Wir schwören es!"

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10. Sept. 2026, 12:12

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Um das Thema „Dresden“ zu beenden, nur noch folgende zwei Anmerkungen:

1. Die schwedische Zeitung „Svenska Morgonbladet“ schrieb am 17. Februar 1945 von „gegenwärtig … 100.000“, am 27. Februar 1945 „näher bei 200.000“ Tote in Dresden. 1948 erwähnte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz über 275.000 „gemeldete“ Tote im Raum Dresden. Der britische Historiker F. J. P. Veale schrieb 1954 in „Der Barbarei entgegen“ von 300.000 bis 500.000 Toten. Der britische Historiker David Irving schätzte 1963 in seinem Buch „Der Untergang von Dresden“ bis zu 250.000 Tote und blieb in späteren Auflagen bei einer Schätzung von 135.000 Toten. Der deutsche Schriftsteller und Sachbuchautor Hans Dollinger schrieb 1973 von 250.000 Tote. Der deutsche Dramatiker und Schriftsteller Rolf Hochhuth nannte 1974 die Zahl von 202.000 Tote. Die „Süddeutsche Zeitung“ schrieb 1975 von 135.000 Toten, Die "Welt“ im selben Jahr von „250.000“ Toten. Der ehemalige Dresdner Generalstabsoffizier Eberhard Matthes behauptete in einem 1989 bis 1992 verfassten Bericht, dass man am 30. April 1945, den Tag von Hitlers Selbstmord, nach Rücksprache mit allen Dresdner Dienststellen dem Führerbunker telefonisch 35.000 identifizierte, 50.000 identifizierbare und 168.000 unkenntliche Leichen, also insgesamt 253.000 Tote gemeldet habe.

2. Im Abschlußbericht einer „Historikerkommission“, die im November 2004 von der Stadt Dresden ins Leben gerufen wurde, wird dagegen die Zahl der Opfer, die bei den alliierten Luftangriffen vom 13/14 Februar 1945 in Dresden ums Leben gekommen sind, auf zwischen 22.700 und 25.000 Tote heruntergerechnet. Ein Vergleich: Als am 23. Februar 1945 die Stadt Pforzheim bombardiert wurde, hatte die Stadt ca. 60.000 Einwohner, keine Lazarette und keine Flüchtlinge. Hier geht man offiziell von über 20.000 Toten aus. Dresden hatte ca. 700.000 Einwohner, war zudem eine Lazarettstadt und voll mit Flüchtlingen (ca. 200.000) – und hier soll es höchsten 25.000 Tote gegeben haben?

Die Opferzahlen dieser „Historikerkommission“ können nicht stimmen. Sind sie etwa politisch motiviert?

Kein Vergeben, kein Vergessen!!!

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11. Mai 2026, 11:16

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Dresden Anfang 1945: Teil 3/3

Mit etwa 290 Sprengbomben zu je 500 Pfund trafen sie hauptsächlich den Innenstadtbereich um den Bahnhof Dresden-Friedrichstadt und das Industriegebiet nördlich davon, darunter die damals zur Rüstungsgüterproduktion(...) verwendete Fabrik Seidel & Naumann sowie den Alberthafen.
Insgesamt wurden 270 Todesopfer registriert.

Am 16. Januar 1945 bombardierte die USAAF mit 133 Flugzeugen, 279,8 Tonnen Sprengbomben und 41,6 Tonnen Brandbomben tagsüber erneut den Bahnhof Friedrichstadt.
Auch Cotta, Löbtau und Leutewitz wurden getroffen.
Dieser Angriff forderte 334 Tote.
Die Angriffe schwächten auch die eh schon zu geringe Luftabwehr.

Auf dem Militärflugplatz Klotzsche standen zu dieser Zeit nur noch 30 einsatzfähige Jagdflugzeuge und Nachtjäger bereit, allerdings fast ohne Treibstoffreserven - es wurde ein allgemeines Startverbot verfügt.
Die Piloten mussten am 13.Februar 1945 ohnmächtig vom Boden aus den Angriff auf die Stadt verfolgen.
Trotzdem wurde die Flak, welche zur Verteidigung der Stadt diente, im Januar 1945 an die Ostfront verlegt, denn Dresden galt zu dieser Zeit noch als „SICHER“.
Man vertraute noch immer darauf den in den letzten Zügen liegenden Krieg unversehrt zu überstehen....

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11. Mai 2026, 11:16

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Dresden Anfang 1945: Teil 2/3

+++ Um es vorweg zu nehmen - all das rechtfertigt natürlich aus heutiger Sicht keine derartig vernichtenden flächigen Angriffe auf die Zivilbevölkerung so wie es nicht nur Dresden(!) erleben musste, welche aber erst 1950 zu Kriegsverbrechen eingestuft wurden. +++

Seit Sommer 1944 plante das britische RAF Bomber Command einen besonders schweren Vernichtungsschlag (Operation Thunderclap), um den Durchhaltewillen der Deutschen endgültig zu brechen.
Doch im Januar 1945 errechnete der britische Geheimdienst, dass die Wehrmacht nochmals bis zu 42 Divisionen an die Ostfront verlegen könnte.
Nun wurden die Angriffspläne für die RAF und USAAF modifiziert - Dresden war bereits am 2. Februar 1945 als Ausweichziel für einen schweren Bombenangriff auf Berlin bei dortigem Schlechtwetter vorgesehen.
Auf der Konferenz von Jalta vom 4. bis 11. Februar 1945 drängte der sowjetische Generaloberst Antonow die westlichen Alliierten dazu, wichtige ostdeutsche Verkehrsknotenpunkte zu bombardieren, um weitere deutsche Truppentransporte an die Ostfront zu verhindern und so die Rote Armee von Gegenangriffen zu entlasten und ihr Vorrücken zu erleichtern.
Am 7. Februar 1945 legten die alliierten Luftwaffenstäbe einvernehmlich eine östliche Ziellinie für diese Bombardierungen fest.
Am 8. Februar sandte US-General Carl A. Spaatz eine neue Zielliste kommender Bombenangriffe der USAAF nach Moskau, auf der die Verkehrszentren Berlin, Leipzig, Dresden und Chemnitz in die zweithöchste Dringlichkeitsstufe nach 21 ostdeutschen Hydrierwerken eingestuft wurden.
Am 12. Februar kündigte Spaatz den USAAF-Angriff auf den Verschiebebahnhof Dresden Friedrichstadt für den Folgetag, bei Schlechtwetter für den 14. Februar, an.
Der nächtliche RAF-Angriff am 13. Februar wurde den Sowjets nicht angekündigt...

In Vorbereitung großangelegter Angriffe auf Großstädte und deren Bewohner wurden im Vorfeld von den Alliierten sogenannte ‚Aufklärer‘ in die betroffenen Städte geschickt, wo sie die Art der Bebauung - viel Holz oder viel Mauerwerk, enge Gassen etc. - und die Lage der Straßen in den Innenstädten auskundschafteten.
Auf Grund dieser Erkenntnisse wurde entschieden, wie ein Angriff erfolgen bzw. durchgeführt werden soll - für Dresden wurde erstmals das Szenario eines 'Feuersturmes' in Erwägung gezogen bzw. geplant.
Die engen Gassen und die Bebauung der Innenstadt sollten zunächst mit Sprengbomben beworfen werden durch welche Hausdächer abgedeckt und Mauern gesprengt wurden.
Die zweite Angriffswelle sollte dann mit Unmengen von Stabbrandbomben und sogenannten Kanister Bomben erfolgen um die Stadt in einen riesigen Feuerkessel zu verwandeln.
Luftminen, eine für die Dresdner Bebauung viel zu überdimensionierte Waffe, wurden ebenso eingeplant da sie zum offensichtlichen Ende des Krieges hin schlicht 'übrig' waren....

Seit 1944 gab es häufiger Voralarm und Luftalarm in Dresden, woran sich die Dresdner Bevölkerung längst gewöhnt hatte und angesichts der bisher ausbleibenden größeren Angriffe und Schäden jedoch kaum Notiz hiervon nahmen.
Am 24. August 1944 erfolgte ein erster Bombenangriff auf die Industrie in Freital, so auf das Mineralölwerk der Rhenania-Ossag in Birkigt und das Industriegelände in Gittersee.
Eine Bombe fiel auf Coschütz.
Bei diesem Angriff starben 241 Menschen.
Für die Dresdner waren derartige Angriffe noch völlig neu und ungewohnt so das sich viele Bewohner dieser ersten Zerstörungen extra ansehen gingen.

Am 7. Oktober 1944 griffen 29 B-17-Bomber der 303. Bombergruppe (Kriegsname „Hell’s Angels“) des 41. Kampfgeschwaders der USAAF als Ersatz für das wolkenbedeckte Primärziel Brüx das für das ganze Geschwader vorgesehene Ausweichziel Dresden an.

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11. Mai 2026, 11:16

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Dresden Anfang 1945: Teil 1/3

Am 1. Februar 1945 stand die Rote Armee ca. 70 km östlich von Berlin entfernt und im Süden stieß sie im Verlauf der Januar Offensive weit westlich über Breslau hinaus.
In klaren Nächten konnte man auf den Höhen um Dresden den Kanonendonner der Ostfront deutlich hören.
Vertriebene auf der Flucht vor der immer näher rückenden Ostfront drängen zu Tausenden ins Reich, 160 Städte in Deutschland liegen bereits in Schutt und Asche, Ausgebombte sind auf der Suche nach einer Bleibe, am Ende waren 164 Städte in Deutschland komplett zerstört.
Eine Ausnahme ist Dresden, welches bis Anfang 1945 nahezu unbeachtet blieb, da es geographisch eher unbedeutend lag, und vor allem von England aus für Flugzeuge mit schweren Lasten bis dato schwer erreichbar war.

Das dies so bleiben wird, darauf hofften die zu dieser Zeit noch rund
571.609 gemeldeten(!) Bewohner in unserer Stadt.
Davon entfielen auf die Stadtteile
Altstadt: ca. 50.667
Loschwitz: ca. 20.000
Blasewitz: ca. 80.000
Neustadt: ca. 48.000 Einwohner.
Im Zentrum der verheerenden Angriffe lebten demnach ca. 198.667 Menschen.
Hinzu kamen zusätzlich ca.(!) tausende Flüchtlinge aus dem Osten des Reiches, auf der Flucht vor der Roten Armee und Ausgebombte aus anderen Städten welche sich zum Zeitpunkt in der Stadt aufhielten und auf eine schnelle Möglichkeit hofften um weiter nach Westen zu kommen - von denen allerdings kaum einer registriert war.
Für Dresden, welches inzwischen zur 'Festung' erklärt wurde, galt ein Zuzugsstop.
Auch waren einige tausend Soldaten in Dresden stationiert.

Man vertraute auf die kulturliebenden US-Amerikaner und Engländer, die die Schönheit Dresdens sicher zu würdigen wissen werden, auch deswegen hatte Dresden zu dieser Zeit immer noch den Ruf als den "Luftschutzkeller des Reiches".
Wie beinah jede deutsche Großstadt war Dresden jedoch vielfältig in den Krieg eingebunden, als bedeutender Militärstandort, als letzter funktionierender Verkehrsknotenpunkt der Reichsbahn in Richtung Osten der Eisenbahnknoten Dresden war drittgrößte und letzter intakter Bahnumschlagplatz des Deutschen Reichs.
Hier kreuzten sich die Bahnstrecken nach Berlin, Prag, Breslau, Warschau, Leipzig und Nürnberg - Stichwort Truppentransporte, Stichwort Deportationen(...) welche in den letzten Kriegsmonaten ALLE über Dresden liefen, und als eines der wichtigsten noch verbliebenen Rüstungszentren.

So gab es in Dresden u.a. einige Munitionsfabriken und sogar
UBoot Segmente wurden bei Kelle & Hildebrandt, heute SDS GmbH in Dresden Niedersedlitz sowie in der Übigauer Werft gefertigt und getarnt über die Elbe nach Hamburg verschifft.
Auch war Dresden 1945 der letzte noch intakte Wirtschafts- und Verwaltungsstandort des Deutschen Reiches, nachdem Berlin schon zum Großteil zerstört war.
Nach den Angaben der Dresdner Industrie- und Handelskammer von 1941 war die Stadt „einer der wichtigsten Industriestandorte des Reiches“.
Bis 1944 war die Mehrzahl der Betriebe, wie überall, fast vollständig auf Rüstung umgestellt.
Nach Angaben der USAAF waren im Februar 1945 „mindestens 110“ Fabriken und Unternehmen in Dresden ansässig, die „legitime militärische Ziele“ darstellten.
50.000 Arbeiter habe allein die Rüstungsindustrie beschäftigt.
Das Hauptstaatsarchiv Dresden zeigt die wirtschaftliche Bedeutung und Produktivität des intakten Großraums:
Es nennt 44 Betriebe des Geld-, Bank- und Versicherungswesens,
29 Maschinenbauwerke,
13 auf Elektrotechnik und Gerätebau spezialisierte Industriebetriebe,
12 Betriebe der Lebens- und Genussmittelindustrie, vorwiegend der Zigarettenindustrie, 6 feinmechanische und optische Industriebetriebe sowie weitere Werke, die bis dahin weitgehend auf die Kriegswirtschaft umgestellt und unzerstört waren.

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11. Mai 2026, 11:16

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In Gedenken an die Tragödie der „General von Steuben“

Die „General von Steuben“ war ein deutsches Schiff, das 1922 unter dem Namen „München“ bei der A. G. „Vulcan“ in Stettin vom Stapel lief. Nach dem Umbau 1931 wurde es nach dem deutschen General von Steuben benannt.

Im Zuge der Aktion „Heim ins Reich“ wurde es zur Heimkehr Baltendeutscher ins Deutsche Reich eingesetzt. Anschließend diente es als Lazarettschiff, selbstverständlich auch dementsprechend als solches gekennzeichnet. Es wurde während des Unternehmens „Hannibal“ zur Rettung deutscher Frauen und Kinder aus Ostpreußen vor den sowjet-bolschewistischen Horden eingesetzt.

Am 9. Februar 1945, zum Ende des Zweiten Weltkrieges, lief die „Steuben“ von Pillau in Richtung Kiel aus und wurde um 00:55 Uhr auf der Höhe von Stolpmünde vor der deutschen Ostseeküste von zwei Torpedos des sowjetischen U-Bootes S-13 unter Kapitän Alexander Marinesko, der schon die „Wilhelm Gustloff“ versenkte, getroffen und versank mit dem Bug voraus. Etwa 4.000 Flüchtlinge wurden in die Tiefe gerissen, denn das Schiff sank innerhalb von 15 Minuten. Überlebende berichteten später, aus dem Unterdeck seien immer wieder Schüsse zu hören gewesen, denn die an Bord befindlichen verwundeten Soldaten hätten sich gegenseitig erschossen oder den Freitod gewählt, weil sie nicht elend ertrinken wollten. Auf den Treppen zum Deck wurden Frauen und Kinder totgetrampelt. Nur etwa 600 Menschen konnten gerettet werden. Diese Überlebenden wurden nach Kolberg gebracht. Die Versenkung der Steuben gehört damit zu denen mit der höchsten Zahl an Todesopfern, von denen sich die meisten zu Beginn des Jahres 1945 mit den Versenkungen der Wilhelm Gustloff, der Goya, der Steuben und der Cap Arcona in der Ostsee ereigneten und mehr als 20.000 Menschen das Leben kosteten.

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11. Mai 2026, 11:16

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Rund Tausend „Fliegende Festungen“ bombardierten am 3. Februar 1945 die Reichshauptstadt.

Es war der bis dahin schwerste Angriff auf Berlin und wohl die schlimmsten 50 Minuten in der Geschichte der Stadt.
Die 1. und 3. Luftdivision der 8. US Air Force griffen mit 958 Bombenflugzeugen Berlin an. Die ersten Flugzeuge erreichten ihr Zielgebiet um 11.01 Uhr und die letzten verließen den Raum Berlin um 11.51 Uhr. Von den 958 gestarteten Flugzeugen hatten Berlin 939 Flugzeuge erreicht, die insgesamt 1854,5 Tonnen Sprengbomben und 225,8 Tonnen Brandbomben abwarfen.
Britische und amerikanische Quellen geben die Verlustzahlen der Berliner mit 25 000 Menschen an. Nach einem ersten deutschen Bericht des Angriffes konnte von 3043 Verschütteten etwa die Hälfte lebend geborgen werden. Zu diesem Zeitpunkt war die Stadt mit den Flüchtlingstrecks überflutet, zahlreiche Opfer wurden daher vermutlich nicht erfasst. Noch Jahre später wurden beim Ausschachten von Kellerräumen für Neubaufundamente Skelette geborgen.

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11. Mai 2026, 11:16

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Machtübergabe am 30. Januar 1933:

Adolf Hitler wurde durch Reichspräsident Feldmarschall Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt.

Der in der heutigen Zeit fast immer verwendete Begriff Machtergreifung wird in diffamierender Weise benutzt, um fälschlich zu suggerieren, daß die Nationalsozialisten die Macht mit Gewalt an sich genommen hätten. Tatsächlich war die NSDAP jedoch nach den demokratischen Regeln der Weimarer Republik vom Volk gewählt worden. Seit der gewaltsamen Zerschlagung des Nationalsozialismus wird der Begriff der „Machtergreifung“ vorrangig zum Zweck einer diskreditierenden Propaganda verwendet, um den Anschein zu erwecken, die Nationalsozialisten hätten die Macht auf unrechtmäßigem, ja sogar gewaltsamem Wege ergriffen.

„Die nicht enden wollende hartnäckige Behauptung der „Machtergreifung“ Hitlers ist irreführend, weil sie die Vermutung der Usurpation nahelegt. Hitler hat die Macht nicht „ergriffen“, sondern er wurde am 30. Januar 1933 auf völlig legale, verfassungsmäßige Weise vom Staatsoberhaupt, Feldmarschall Paul von Hindenburg, in das Amt des Reichskanzlers berufen. Schon vor Hitler kamen andere in derselben Weise zu diesem Amt. Nur den Vertreter der stärksten Partei, der NSDAP, hatte man bisher vom Regieren ausgeschlossen.“

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11. Mai 2026, 11:16

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„Die Welt weiß viel von dem, was die Deutschen getan haben sollen, aber wenig von dem was den Deutschen angetan wurde.“

Vor 81 Jahren fanden über 9.300 deutsche Flüchtlinge ihren Tod durch Versenkung durch die Rote Armee.

Das ehemalige KDF-Kreuzfahrtschiff "Wilhelm Gustloff" sollte im Januar 1945 Flüchtlinge aus Ostpreußen über die Ostsee nach Westen bringen. Am 30. Januar 1945 legte das Schiff gegen 13:10 Uhr in Gotenhafen ab. An Bord befanden sich ca. 10.300 Menschen.
Die genaue Anzahl der Passagiere und Besatzungsmitglieder ließ sich nie mit letzter Sicherheit feststellen. Nach Angaben eines Einschiffungsoffiziers wurden offiziell 7.956 Menschen registriert, nach Ende der offiziellen Zählung drängten aber noch ungefähr 2.500 weitere Passagiere an Bord. Insgesamt dürften sich demnach auf der "Wilhelm Gustloff" rund 10.300 Menschen befunden haben: etwa 8.800 Zivilisten, davon etwa 5000 Kinder, sowie etwa 1.500 Angehörige der Wehrmacht, darunter 162 Verwundete, rund 340 Marinehelferinnen und 918 Marinesoldaten der 2. U-Boot-Lehrdivision.
Gegen 21 Uhr wurde die "Wilhelm Gustloff" auf der Höhe von Stolpmünde, etwa 23 Seemeilen vor der pommerschen Küste, vom sowjetischen U-Boot S-13 gesichtet. Um 21:16 Uhr ließ dessen Kommandant, Alexander Iwanowitsch Marinesko, aus etwa 700 Metern Entfernung vier Torpedos abschießen. Ein Torpedo klemmte, drei trafen die "Wilhelm Gustloff" am Bug, unter dem E-Deck und im Maschinenraum. Nach etwas mehr als einer Stunde, gegen 22:15 Uhr, sank das Schiff. Tausende Menschen verloren dadurch unnötig ihr Leben, dennoch wurde die Versenkung der Gustloff nie als Kriegsverbrechen anerkannt, weil die Siegermächte über Geschichte und Gerechtigkeit entschieden haben.

❗️Wir vergessen nicht❗️

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11. Mai 2026, 11:16

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Hier spricht Dresden!

Liebe Freunde, Kameraden und Unterstützer!

Im Februar jähren sich die anglo-amerikanischen Bombenangriffe auf Dresden zum 81. Mal.
Auch in diesem Jahr werden wir ein würdiges und ehrenvolles Gedenken in Dresden durchführen.

Das diesjährige Dresden-Gedenken mit dem traditionellen Gedenkmarsch findet am 14. Februar 2026 statt!

Unser Gedenken gilt allen Toten der Bombenangriffe auf Dresden. Kein Opfer soll vergessen werden!

Die Toten von Dresden stehen dabei stellvertretend für die ungezählten Toten in ganz Deutschland, die dem "moral bombing" zum Opfer fielen.

Wie in jedem Jahr, so gilt auch in diesem Jahr der Aufruf an jeden Teilnehmer, sich diszipliniert zu verhalten und dem Anlaß entsprechend zu kleiden.

Dem preußischen General von Clausewitz wird das Zitat zugeschrieben:

"Stolz auf unsere großen Männer dürfen wir nur sein, solange sie sich unserer nicht zu schämen brauchen."

So wollen auch wir es am 14. Februar in Dresden halten!

Deshalb heute noch einmal der Hinweis auf die wichtigsten Regeln, die ausnahmslos für jeden Teilnehmer gelten:

https://dresden-gedenken.de/#auflagen

Wer sich nicht an diese Regeln halten kann oder will, möge der Veranstaltung fern bleiben!

Weitere wichtige Einzelheiten werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Wir sehen uns in Dresden!

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11. Mai 2026, 11:16

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Zum Gedenken der vielen Opfer
Die durch Flucht und Vertreibung
Ihr Leben verloren 1945-1948

Wie klangen so schön unsre Lieder, die wir in der Heimat gesungen,
wie blühten so schön unsre Rosen in unserem Heimatort.
Die Lieder verstummt, die Rosen verblüht,man jagte uns einfach fort.
Wir mussten die Heimat verlassen an kalten Wintertagen,
warum und weshalb das wollte uns Keiner sagen.
Wir wären so gerne geblieben,der stumme Schrei in unseren Augen
niemand wollte ihn sehn.
Vorbei unser friedliches Leben,
verachtet wie Mörder, wir mussten alle gehen.
Der Krieg war doch längst schon vorüber,für uns fing er gerade erst an.
Verloren die Heimat, nur Trauer und Leid,
die Schmerzen, die Wunden, das heilt keine Zeit.
Als Fremde ohne Namen kamen wir in Deutschland an.
Wir mussten das Schicksal besiegen,unser Leben noch einmal begann.
Wir hielten ganz fest zusammen,das half, Vieles überstehn,
und schauten wir Abends zum Himmel,waren die selben Sterne zu sehn,
die auch in der Heimat uns strahlten,und irgendwann war es soweit,
ganz leise erklangen sie wieder,unsere alten, schönen Lieder...
Die Jahre vergingen, wir durften zurück, die Heimat wiedersehn.
Aber das hielten wir nicht aus,denn aus unseren Häusern schauten fremde Menschen raus.
Das tat uns zu weh, drum sind wir wieder gegangen.
Unser neues Leben in Deutschland, es hatte ja schon angefangen.
Die Schmerzen, die Wunden sind alle geblieben, oft blutete auch unser Herz, und wenn wir es gar nicht mehr aushalten konnten, dann schauten wir wieder himmelwärts ...

Maria Kindermann

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11. Mai 2026, 11:16

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In Gedenken an,

https://de.metapedia.org/wiki/Carius,_Otto

* 27. Mai 1922 in Zweibrücken
† 24. Januar 2015 in Herschweiler-Pettersheim

war ein deutscher Offizier der Wehrmacht, zuletzt als Oberleutnant der Reserve, Panzerkommandant und Ritterkreuzträger im Zweiten Weltkrieg. Carius schoß insgesamt mehr als 150 gegnerische Panzer bzw. gepanzerte Fahrzeuge ab und wurde fünfmal verwundet.

Nach dem Krieg betrieb er bis kurz vor seinem Tod die „Tiger-Apotheke“ in Herschweiler. Bekannt wurde er als Autor seines 1960 veröffentlichten Buchs "Tiger im Schlamm", in dem er seine Erinnerungen an den Kriegseinsatz von 1940 bis 1945 schildert und das zu den erfolgreicheren Titeln der Kriegserinnerungsliteratur gehört. Zusammen mit Michael Wittmann und Johannes Bölter galt Carius als einer der erfolgreichsten Panzerkommandanten des Zweiten Weltkrieges und erhielt als höchste Auszeichnung das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub.

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