1/2Eine Nachricht, die eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte:
❗️Das renommierte „arznei-telegramm“ wird Ende 2026 eingestellt❗️
Seit 1970 informiert die Fachzeitschrift unabhängig und ohne Pharmawerbung über Medikamente, deren Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Risiken.
56 Jahre lang wurden hier unbequeme Fragen gestellt:
💊 Ist ein neues Medikament tatsächlich besser als ein bewährtes?
💊 Rechtfertigt sein zusätzlicher Nutzen den oft erheblich höheren Preis?
💊 Werden Risiken und Nebenwirkungen ausreichend berücksichtigt?
💊 Wie aussagekräftig sind die Studien, mit denen neue Medikamente beworben werden?
⚠️ SELBST DAS NETZWERK EVIDENZBASIERTE MEDIZIN WARNT!
In einer Stellungnahme vom 8. Oktober 2026 beklagt das Netzwerk den bevorstehenden Verlust einer wichtigen unabhängigen Stimme.
Der Grund für die Einstellung: Der langjährige Herausgeber zieht sich aus Altersgründen zurück. Eine geeignete Nachfolge fehlt.
(Es gibt keinen belegten Hinweis darauf, dass die Pharmaindustrie die Einstellung verursacht hat.)
Aber das ändert nichts am eigentlichen Problem!
❗️ WER KONTROLLIERT KÜNFTIG DIE PHARMAINDUSTRIE?
Natürlich gibt es weiterhin Zulassungsbehörden, unabhängige Wissenschaftler und andere kritische Institutionen.
Aber mit dem arznei-telegramm verschwindet eine Fachzeitschrift, die seit Jahrzehnten konsequent hinterfragt hat, ob neue Medikamente tatsächlich einen therapeutischen Fortschritt bringen.
Und genau diese kritische Distanz brauchen wir!
🌿 MEIN FAZIT
Nicht jedes Medikament ist überflüssig. Nicht jede neue Therapie ist schlecht.
Aber NEU bedeutet eben nicht automatisch BESSER!
❗️Gerade angesichts steigender Arzneimittelausgaben und wirtschaftlicher Interessen brauchen wir mehr unabhängige Kontrolle – nicht weniger.
UNABHÄNGIGE KRITIK IST KEIN ANGRIFF AUF DIE MEDIZIN. SIE IST EINE VORAUSSETZUNG FÜR GUTE MEDIZIN!
📚 Quellen:
arznei-telegramm, September 2026: „Eine Ära geht zu Ende“
Netzwerk Evidenzbasierte Medizin, Stellungnahme vom 08.10.2026










