Wahre Erneuerung vollzieht sich von innen nach auĂen
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âWas gibt es Neues?â
Diese Frage stellen sich unzählige Menschen Tag fßr Tag beim Durchforsten der Nachrichten oder im Gespräch mit ihrem Umfeld.
Doch beim Blick auf das eigene Leben stellt sich oft ErnĂźchterung ein:
Der Wecker klingelt und man findet sich in exakt denselben eingespielten Routinen wieder.
Zweifellos ist ein geordneter Tagesablauf notwendig, um den Haushalt zu fĂźhren, berufliche Pflichten zu erfĂźllen und die vielen praktischen Anforderungen des irdischen Lebens zuverlässig zu bewältigen, da Ordnung im ĂuĂeren essenziellen Halt und Struktur gibt.
FĂźr viele wird dieser Ablauf jedoch zunehmend zur drĂźckenden Last, zu einem scheinbar endlosen Hamsterrad.
Eine dumpfe Unzufriedenheit macht sich breit, gepaart mit der festen Erwartung, es mĂśge endlich von auĂen eine spĂźrbare Wende eintreten.
Man hofft auf gesellschaftliche Reformen, auf politische Veränderungen oder schlicht darauf, dass die Welt gerechter und friedvoller wird.
Menschlich ist diese Sehnsucht durchaus verständlich, doch geistig betrachtet offenbart sie einen fundamentalen Irrtum, da sie die eigentliche Ursache der Stagnation verkennt.
Wahre Erneuerung vollzieht sich niemals von auĂen nach innen, sondern stets von innen nach auĂen.
Wiewohl es von auĂen durchaus auch mal Impulse und Anregungen geben kann, die zum Umdenken anstoĂen, muss der eigentliche Wandel im eigenen Inneren gewollt und vollzogen werden.
Was vielen Menschen nicht bewusst ist, ist das unbestechliche geistige Gesetz von Saat und Ernte.
Niemand befindet sich rein zufällig an genau dem "Platz", an dem er heute steht.
Die aktuelle Lebenssituation mit all ihren Hemmnissen und Bedrängnissen ist das präzise Resultat dessen, was die Seele durch ihr Denken, Wollen und Handeln â oft Ăźber viele Inkarnationen hinweg â selbst gesät und miterschaffen hat.
Ein wenig oberflächliches "Gutseinâ oder das bloĂe Vermeiden grober Verfehlungen reicht nicht aus, um dieses GefĂźge spĂźrbar zu wandeln.
Geistige Veränderung, die vor diesem ewigen Gesetz Bestand hat, verlangt eine tiefgreifende Läuterung der Gesinnung bis in die feinsten Regungen hinein.
Dabei geht es keineswegs um ein radikales, verantwortungsloses Ausbrechen aus den äuĂeren Lebensverhältnissen.
Reale Pflichten gegenßber dem Lebenspartner, den Kindern, älteren AngehÜrigen oder im Beruf bleiben selbstverständlich bestehen.
Anstatt vor ihnen zu fliehen oder ßber die Umstände zu klagen, liegt der Schlßssel im Bewusstseinswandel innerhalb exakt dieser Gegebenheiten.
Wer tagaus, tagein dieselben alten Denkgewohnheiten und Verhaltensmuster bedient, sich ßber dieselben Belanglosigkeiten ärgert, unreflektiert agiert und reagiert, blockiert die eigene Entwicklung und wird sich vergeblich wundern, warum das eigene Dasein stagniert.
Die Veränderung beginnt im stillen Lebensalltag:
In einem wohlwollenden Gedanken anstelle des gewohnten Vor-Urteils, im bewussten Durchbrechen einer lieblosen Routine, im Verzicht auf eine egoistische Bequemlichkeit oder im achtsamen und ethischen Umgang mit den MitgeschĂśpfen und der gesamten Natur.
Der SchĂśpfergeist achtet genau darauf, wie ernst es der Seele mit der Ăberwindung ihrer seelischen Fehlhaltungen wirklich ist.
Erst wenn die innere Bereitschaft zur ehrlichen Selbstßberwindung beständig im Kleinen gelebt wird, bereitet die geistige Fßhrung weitere Schritte vor und erÜffnet durch neu gefßgte Lebensumstände ungeahnte MÜglichkeiten zur Entfaltung.
Wer lediglich darauf wartet, dass die Welt sich wandelt, bevor er selbst aktiv wird, bleibt in seiner Passivität gefangen.
Es erfordert Mut, Ehrlichkeit und Beharrlichkeit, die ausgedienten und oft belastenden Verhaltensweisen sowie die eigene Ethik im täglichen Handeln kompromisslos zu hinterfragen.
Doch wer bereit ist, gegen innere Widerstände diesen Schritt zu wagen, gewinnt die unerschßtterliche Gewissheit, kein Spielball der Umstände mehr zu sein.
Schon der kleinste aufrichtige geistig-energetische Impuls zur Veränderung gleicht in den feinstofflichen Welten dem zarten Flßgelschlag eines Schmetterlings:
Im ersten Moment kaum wahrnehmbar, setzt er doch weitreichende Kräfte in Bewegung, die das Gefßge des Lebens unweigerlich wandeln und zur rechten Zeit sichtbare Wirklichkeit werden lassen.
Doch dabei belassen sollte man es nicht, sondern beharrlich an den "kleinen Veränderungen" dranbleiben, denn Stagnation bedeutet im Grunde Rßckschritt.
Man muss sich aber auch nicht verrĂźckt machen, nur die Tagesimpulse wahrnehmen und beachten, die uns Ăźber unsere GefĂźhlswelt und Situationen dazu anregen wollen bisherige Verhaltensmuster zu hinterfragen, negative Bindungen zu lĂśsen, wenigstens jedoch lĂśsungsorientiert anzugehen, uns zu versĂśhnen und im Sinne des Lichtes hĂśchster Ethik neu zu begegnen.
@SeelenklarundLiebevoll