
Ein Programm tötet das Leben aus dem es hervorgeht und das es nachzubilden versucht. Auch wenn das Leben einem gewissen Grundmuster folgt und sich in einer bestimmten Rhythmik ausdrückt, so gibt es doch darin einen zentralen Bereich des Unbekannten, aus dem derart viel hervorgehen kann, was kein Programm jemals hätte hervorbringen und vorhersehen können. Der Wunsch, aus dem Leben ein Programm zu machen und die Experimentalbedingungen des Lebens sorgsam steril und künstlich konstant zu halten, erwächst letztlich aus der Angst vor Kontrollverlust und Ohnmacht.
Auch wenn die genetischen Programmierer immer noch glauben, in der Position der Macht zu sein und mit „ihrem“ Experiment tun und lassen zu können, was ihnen beliebt, so wurde den Menschen im Laufe ihrer natürlichen Entwicklung immer wieder ein Bewusstsein eröffnet, das ihnen die Macht zurückgab, sich aus der Fremdbestimmung zu befreien."
Quelle: Buch "Zurück in die Zeit"







