✅Wenn verwirrte Amateur-Prediger plötzlich den Drang dazu bekommen, dass es Zeit ist, die 'Aschāʻirah zu loben und dabei lügen | Teil 3.1
• Mit der Erlaubnis ʾAḷḷāhs - erhaben ist Er - widmen wir uns in diesem Beitrag der Argumentation mit Zeitgenossen - wie z.B Schaykh ʾIbn Bāz - bezüglich dessen, dass eine spezifische Person - z.B. An-Nawawī - ein ʾImām für die Muslime sei, da ja jene zeitgenössische Person ihn als ʾImām betitelt hat.
👉 Die Antwort darauf erfolgt durch sechs Punkte, welche unter anderem Lawāzim sind, an welche wir ihn binden, da er die Grundlage dafür selber gelegt hat. So behalte dir deine eigenen Worte „Die Aussagen der früheren Gelehrten, werden den Aussagen der späteren stets vorgezogen“ im Hinterkopf:
• Erstens: Verschiedene Persönlichkeiten erwähnten unabhängig voneinander, dass ʾIbn Bāz gesagt haben soll - nachdem ein Vorleser An-Nawawī ʾImām nannte -, dass dieser nicht ʾImām genannt werden soll, sondern vielmehr Ḥāfith.
👉 Siehe
https://youtu.be/mqxoSoX6OrE?is=IjIX_SnHWmBFnM8B• Zweitens: Keine Person wird in dem was sie sagt zum absoluten Maßstab genommen, außer der Gesandte ʾAḷḷāhs 📿; sei es wer auch immer es ist.
Ibn Taymiyyah sagte in «Majmūʿ Al-Fatāwā (20/8-9)»:
„Wer eine Person (zur Grundlage/Maßstab) aufstellt - sei es wer auch immer es ist - und sich gemäß seiner Übereinstimmung in Aussage und Tat zuwendet und abwendet/anfeindet, so (gehört) er: „zu denjenigen, die ihre Religion spalteten und zu (gespaltenen) Gruppierungen wurden...“ [6:159]“
Er ging sogar weiter und bezeichnete jene Personen als Neuerungsträger und Irregegangene. Er sagte in «Jāmiʿ Al-Masāʾil (7/466)»:
„Jeder, der einen Schaykh oder Gelehrten zu einem Befolgten in
allem, was er sagt und tut nimmt - außer den Gesandten Aḷḷāhs 📿 - und auf Basis seiner Übereinstimmung Loyalität zeigt und auf Basis seines Widersprechens anfeindet, so ist er ein Neuerungsträger; ein Irregegangener und jemand, der sich außerhalb des Buches und der Sunnah befindet. Obgleich er zu den Leuten des Wissens und der Religion gehört“
👉 So suchen wir Zuflucht bei ʾAḷḷāh davor, eine Person in allem was er sagt zum Maßstab zu nehmen und nicht fähig dazu sein zu können, "Der So-und-So" liegt darin falsch sagen zu können.
• Drittens: Selbst wenn wir annehmen sollten, dass dies nicht stimmt und Fakt sein sollte, was er in jener verbreiteten Fatwā sagte - und zwar, dass er ein ʾImām sei -, so sagen wir: Das ist ein Fehler und abzulehnen. Dies nicht aufgrund unserer eigenen Gelüste heraus - möge ʾAḷḷāh bewahren -, sondern aufgrund des Faktes, dass das Wissen von oben genommen wird und diese Angelegenheit der ʾImāmah und des Umgangs mit den Neuerungsträger, bereits von den Salaf dargelegt wurde.
In «Ṭabaqāt Al-Ḥanābilah (2/392)» wird berichtet, dass unser ʾImām ʾAḥmad bin Ḥanbal von einem Mann gefragt wurde:
„Sollte ich die Bücher des Raʾi niederschreiben?“
Er sagte: „Mach das nicht. Dir obliegen die ʾĀthār und die Überlieferungen.“
Dann sagte der Fragesteller: „ʿAbduḷḷah bin Al-Mubārak schrieb sie nieder.“
Da sagte ʾAhmad zu ihm: „ʾIbn Al-Mubārak stieg nicht vom Himmel herab. Vielmehr wurde uns anbefohlen, dass wird das Wissen von oben nehmen.“
👉 Dies sagte ʾImām ʾAḥmad über ʾIbn Al-Mubārak und was lässt dich wissen wer ʾIbn Al-Mubārak ist und wehe dem, der ʾIbn Al-Mubārak nicht kennt. Ibn Al-Mubārak, der ʾImām, Ḥāfith, Mujāhid und die Fahne der Sunnah. Jener Mann, den ʾImām ʾAḥmad im Jahre 179 n.H. unbedingt in Baghdād treffen wollte, diesen jedoch knapp verpasste. Und dennoch sagte er solche Worte - Möge ʾAḷḷāh ihm barmherzig sein. Und wo steht nun ʾIbn Bāz im Vergleich zu ʾIbn Al-Mubārak, auf das wir nicht sagen können, dass dies ein Fehler wäre - wenn es auch wirklich so stimmen sollte und er davon nicht abkehrte.
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